Keramik / Plastik

Auf der einen Seite meiner keramischen Arbeit steht das Gefäß. Dessen keramische Oberfläche wird zum Träger von Gedankenspielen. Zeichnungen und Worte umrunden einander im geschlossenen Kreis einer Gefäßform oder brechen aus dem Rahme eines Tellerrandes aus, überschreiten Grenzen ... die Gedanken sind frei.

Auf der anderen Seite entferne ich mich vom praktischen Anklang der Gefäßform, hin zu einem freien, experimentellen Arbeiten. Dabei tritt die Funktionalität so sehr in den Hintergrund, dass neue Möglichkeiten für einzelne Formen sichtbar werden und auch das Material erweitert werden kann. So verbinden sich beispielsweise mehrere schalenartige Elemente miteinander zu Gruppen, die an Formationen aus der Natur erinnern, oder als Metaphern für soziale Strukturen fungieren. Auf der anderen Seite des Prozesses steht alsdann die Auseinandersetzung mit den Gesetzmäßigkeiten dieser Gruppierungen, mit der Anordnung und Struktur der sich entwickelnden Systeme.

Populationen und Kollektive

Gefäße